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Geboren wurde ich am Dienstag, den 05. Maerz 1985 in Uelzen. Meine erste Erfahrung mit einem Computer machte ich - im Alter von ca. 5 Jahren - mit einem Amiga 500, bei einer Person, die ich bis heute meinen besten Freund nennen darf. Ich war von Anfang an von der Technik fasziniert, die in dieser Maschine steckte und fragte mich, wie wohl der ganze Kram in diesem Ding funktioniert und wie die Schrift eigentlich genau auf den Bildschirm kommt. Diese Erfahrung praegte mein Leben. Damals wussten besagter Kumpel und ich nicht wirklich, was wir mit der Kiste anstellen sollten, auszer die ganze Nacht irgendwelche Spiele zu zocken. Ungefaehr zur selben Zeit entschlossen sich auch meine Eltern ihren ersten Computer zu kaufen und so kam ein 286er PC in's Haus. Als Betriebssystem diente MS-DOS (spaeter Xenix und damit meine erste (unwesentliche) Erfahrung mit einem UNIX-System). Ich war vom Amiga relativ verwoehnt, was Sound und Grafik anging und zeigte daher zu Beginn nicht viel Interesse fuer den PC. Ungefaehr 2 Jahre spaeter kaufte mein Vater mir meinen ersten eigenen Computer, auf den er in einer Zeitungsanzeige aufmerksam geworden war... Natuerlich einen Amiga 500. Der Amiga 500 war zu der Zeit schon nicht mehr der erste Wahl und daher im Preis sehr guenstig. Handbuecher und Software die beim Kauf dabei waren wurden erstmal in die Ecke geschmissen, denn selbstverstaendlich wurden vorerst saemtliche Spiele gedaddelt, die der Vorbesitzer in einer Box mitgegeben hatte. Wie es dann wahrscheinlich jeder Computerfreak im jungen Alter mitmachen musste, konnten meine Eltern nach einiger Zeit nicht mehr sehen, wie ich den ganzen Tag vor dem Computer hockte und so wurde dieser erstmal wegschlossen. Vor lauter Langeweile schaute ich mir ein bisschen die Amiga-Handbuecher an und ein Buch mit dem Titel "Programmieren mit Amiga-BASIC" erregte meine Aufmerksamkeit. Im Alter von 10 - 12 Jahren schrieb ich meine ersten Basic-Programme und somit war der Grundstein fuer meinen Durst nach Wissen und die Fastzination ueber Computer gelegt.

Vom Amiga (den ich uebrigens immernoch habe) bin ich dann irgendwann auf den PC umgestiegen (den meine Eltern regelmaeszig erneuerten) und habe mich spaeter mit den Windowsversionen 3.11 und 95 (paralell zu Linux bis zu Windows ME. Aber dazu spaeter mehr) rumgeaergert. Wirklich zufrieden war ich mit Windows nie, aber irgendwie hat es ja doch jeder genutzt. Durch mein Interesse ueber Netzwerke und Security bin ich zwangsweise auf Linux gestoszen und da es das einzige alternative Betriebssystem fuer den PC war (abgesehen von Xenix) das ich kannte, informierte ich mich voller Interesse darueber. Wahrscheinlich haette ich nie den Mut gefasst, Linux tatsaechlich zu installieren, wenn meine Schwester mir nicht ein Buch zum Thema Linux geschenkt haette.

Meine erste Linux Distribution war Redhat 6 irgendwas. Die Installation war erstaunlich einfach, (viele Leute beklagten die schwere Installation von Linux) aber mit der Konfiguration war ich als Anfaenger total ueberfordert. Es dauerte nicht lange, bis ich ein neuaufgesetztes System wieder kaputtgespielt hatte. Eine zusaetzliche Schwierigkeit war, das meine Eltern auf ihrem Rechner kein Linux haben wollten und ich heimlich eine zweite Festplatte einbauen musste. Immer wenn keiner im Haus war, habe ich einfach das IDE-Kabel von der Windowsplatte in meine Linuxplatte gesteckt und mich dann mit Linux befasst. Ein paar Jahre spaeter hatte ich dann endlich meinen eigenen PC. Redhat musste irgendwann fuer SuSE weichen und von SuSE bin ich dann zu Debian gekommen, mit dem ich bis heute arbeite. Irgendwann hat das Windows auf meinem PC (wer kennt das Problem nicht) dann Selbstmord begangen und mit ihm Programme an denen ich Monate lang gebastelt hatte. Von diesem Tag an hab ich nur noch mit Linux gearbeitet, spaeter kam noch BSD dazu. Heute habe ich meine Rechner unter Linux und NetBSD laufen und ein groszes Buecherregal - in dem man Buecher ueber UNIX, Linux, Netzwerktechnik, Security und verschiedene Programmiersprachen (vorwiegend C / C++ und Java) finden kann - an der Wand haengen.

Das war meine computerspezifische Geschichte, aber da die anderen noch einige Zeilen ueber ihren Musikgeschmack gelassen haben, moechte ich euch diese auch nicht vorenthalten. Ueberwiegend hoere ich (Heavy- Black- und Melodic)-Metal. Allerdings auch viel Musik aus komplett anderen Richtungen. Das ganze haengt aber von meiner Stimmung und Taetigkeit ab. Beim Programmieren hoere ich auch gern Chill-Out-Moods, Prodigy oder auch mal den 'Password-Swordfish' Soundtrack. Classic wie Bach oder Beethoven bin ich aber auch nicht abgeneigt. Was ich ich ueberhaupt nicht leiden kann ist Hip-Hop und Techno.